Shagya - Araber
Gestüt - Mühlen

Einrichtungen zur Futteraufnahmen - für Pferde das Wichtigste!
Fütterungseinrichtungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 30. November 2008 um 14:38 Uhr

Futteraufnahme der Pferde - 16 Stunden am Tag!

Als Herdentiere tun Pferde alles gemeinsamlaufstall-lockfutter
- sie nehmen auch ihre Mahlzeiten gern gleichzeitig ein. Wir halten daher mindestens für jedes Pferd einen eigenen Futterplatz vor, damit alle in Ruhe ihr Futter aufnehmen können. Auch die Rangniedrigsten sollen ohne Stress satt werden.

Auf der Rückseite der großen Scheune ist  der Futterbereich und der Auslauf erreichbar. Dort  kann man ruhen oder toben - und  vor allem FRESSEN!

Wir haben drei Rauhfutterraufen, mit denen wir im Winter qualitätsvolle Grassilage füttern können. Diese Raufen sind großräumig im Auslauf verteilt und jederzeit frei zugänglich. Über den Silageballen spannen wir ein mehr oder weniger engmaschiges Netz, so dass nicht so leicht Futter herausgezupft und verstreut werden kann. Die Netze bewirken auch, dass die Pferde langsam fressen - je nach Maschengröße kann man so die Futtermengen beeinflussen, was für unsere leichtfuttrigen Shagya-Araber von großer Bedeutung ist. Insbesondere Jungpferde sollen nicht überfüttert werden, um nicht zu verfetten, was zu unnötig starken Belastungen des jungen Fundaments führt.

Bei der freien Rauhfutteraufnahme an der Raufe suchen Offenstall - Auslauf mit Futterraufe im Januardie Pferde immer wieder mal einen vermeintlich besseren Platz und daher ist immer wieder etwas Bewegung in der Herde - das kommt dem natürlichen Futteraufnahme-Verhalten beim Grasen sehr nah! Wir haben daher keinerlei Probleme mit Koliken!

Im Sommer können diese Raufen auf den Weiden zur Strohvorlage genutzt werden, was besonders bei jungem Grasaufwuchs für die Verdauung förderlich ist, da Pferde strukturreiches Futter brauchen. So können auch die Umstellungen von Stall auf Weide und umgekehrt abgemildert werden.

An der Rückwand sind Futterkisten und Anbinderinge, dort können wir die Pferde zum Fressen anbinden. Das sichert jedem Pferd zu, die ihm individuell zustehende Futtermenge in Ruhe fressen zu können. Außerdem gewöhnen sich die jungen Pferde gleich an das Anbinden und verbinden dies mit etwas Angenehmen.

Gemeinsame Futtervorlage in physiologischer Höhe im Gaststutenstall

In den Paddockboxen wir das Rauhfutter vom Boden gefüttert und das Kraftfutter fertig angemischt in Eimern an die Panels gehängt. Auf diese Weise erfolgt die Verteilung sehr zügig und es kommt kaum zu bettelndem oder neidischem Verhalten.  Die Eimer können auf physiologischer Freßhöhe eingehängt werden und nach der Fütterung gereinigt werden. Dies ist inbsesondere bei Gastpferden zur Vermeidung von Infektionen wichtig.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Oktober 2009 um 21:56 Uhr