Gruppen unserer Gruppenhaltung
In unserem Gestüt leben regelmässig ca. 20 - 30 Pferde in verschiedenen Herden.
Stutenherde
Die größte Herde bilden die Zuchtstuten mit der weiblichen Nachzucht. In diese Herde werden auch fremde Zuchtstuten zur Pension aufgenommen, die bei uns nicht gehören aber von uns betreut werden. Auch Ihre Nachzucht bleibt zumindest bis zum Absetzen in dieser Herde.
Junghengste
Dann haben wir eine Herde (oder besser Horde?) junger "Hengste", die von einem älteren Wallach begleitet werden. Er sorgt für Ordnung in der Herde. Junge, unerfahrene und unsichere Tiere können sich hinter ihm verstecken - sie tun das auch. Er verteidigt sie, wenn sie zu hart angegriffen werden und sie haben schnell raus, dass sie in seiner Nähe recht unbelästigt sind.
Gastpferde
Gastpferde - so nennen wir Pferde, die nur kurzzeitig bei uns zu Besuch sind - leben in einem eigenen Bereich. Ihnen stehen die Paddockboxen und Gastpferdeweiden zur Verfügung. Meistens können diese Pferde gemeinsam in einer Gruppe auf die Weide gehen. Zu uns kommen Stuten, die von unseren Hengsten gedeckt werden sollen, zu Besuch und Pferde, die unsere Feriengäste mitbringen, um mit ihnen hier einen erholsamen Urlaub an der Ostsee zu verbringen.
Deckhengste
Die Deckhengste leben in offenen Paddockboxen mit Weide in der Nähe der Gastpferde und unserer Stutenherde. Sie haben Kontakt zu Wallachen oder Junghengsten und Blickkontakt mit der Stutenherde. Und sie behalten den Hof stets im Blick - es könnte ja eine neue Gaststute anreisen!
Fohlen
Die Fohlen bleiben nach der Geburt ca 6 - 8 Monate bei ihren Müttern. Nach ca. 5 - 6 Monaten beginnen wir langsam mit der Trennung, anfangs nur in benachbarten Boxen während des Fütterns. Dann wird die Dauer immer mehr ernöht und irgendwann ist es soweit, dass sie nicht mehr zu den Müttern zurückkommen. Die Hengstfohlenn werden dann in die Junghengste-Herde integriert, die Stutfohlen dürfen über den Sommer mit den Mutterstuten des neuen Fohlenjahrganges auf der Weide tollen. Selbst wenn die eigene Mutter dann wieder ein Fohlen bei Fuß hat, darf das letztjhährige nicht mehr an's Euter, der junge Nachwuchs hat Vorrang.
Pensionspferde
nehmen wir auch auf - sie werden je nach Aufgabe in die jeweils passende Herde integriert. Dabei nehmen wir uns für den Integrationsvorgang genügend Zeit, so dass Verletzungen und Stress möglichst ausgeschlossen sind.
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